Blick auf die Basteibrücke im Elbsandsteingebirge

Tagesausflug zur Basteibrücke (Sächsische Schweiz)

Weiter geht es mit meiner Beitragsserie zu interessanten Zielen in Deutschland. Genauer gesagt, geht es wieder um meine Heimat Sachsen. Denn heute geht es zur Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz. Sie ist architektonisch komplett anders, aber genauso interessant, wie die erst kürzlich von mir vorgestellte Rakotzbrücke

Wie kommt man zur Basteibrücke?

Für mich gestaltet sich die Anfahrt aus Dresden sehr einfach. Von dort aus fahre ich mit der S-Bahn-Linie S2 (Richtung Bad Schandau) bis Kurort Rathen. Das ist in einer halben Stunde geschafft und kostet mich One-Way 6,50 € (3 Tarifzonen). Zwei Erwachsene sind mit bis zu vier Kindern mit der Familien-Tageskarte am günstigsten unterwegs (20 €). Eine Kleingruppenkarte (29,50 €, bis zu 5 Personen) lohnt sich ab einer Dreiergruppe. Die aktuellen Tarife findest du hier.

Aufgrund der räumlichen Nähe ist auch eine Anreise aus dem restlichen Sachsen lohnenswert. Das Sachsen-Ticket für 24 € bietet sich dafür an. Nimmt man dazu noch bis zu vier Freunde mit, zahlen diese nur 6 € pro Person drauf.

Blick auf das Elbtal bei Rathen während der Wanderung zur Basteibrücke
Blick auf das Elbtal

Wo ist die Basteibrücke?

Die Felsformation Bastei mit nach ihr benannter Brücke befindet sich im Nationalpark Sächsische Schweiz. (Auf tschechischer Seite setzt sich dieser als Nationalpark Böhmische Schweiz fort.) Vom Kurort Rathen, wo sich ein Haltepunkt der S-Bahn Dresden befindet, ist man schnell am berühmten Aussichtspunkt. Je nach persönlicher Geschwindigkeit (und Fitness 😉 ) ist man schon nach ca. einer halben Stunde am Ziel.

Routenempfehlungen für eine Wanderung zur Bastei

Variante 1: Für ganz Eilige (~2 Stunden)

Diese Strecke eignet sich für alle, die nicht sehr viel Zeit haben und nur „mal eben“ ein paar Fotos machen wollen. Angekommen am Haltepunkt im Kurort Rathen ist man nach ein paar Minuten Fußweg an der Anlegestelle der Fähre. Von dort aus ist der Weg gut ausgeschildert. Für den Rückweg nimmt man die gleiche Route.

Variante 2: Ein langer Spaziergang (~3 bis 4 Stunden)

Das ist meine persönliche Lieblingsstrecke, die ich normalerweise nehme, wenn ich einen Ausflug zur Bastei plane. Wie in der vorherigen Variante nimmt man die Fähre im Kurort Rathen, setzt dann seinen Weg von der Bastei aber in Richtung Steinerner Tisch fort. Weiter geht es zur Stadt Wehlen, wo man wieder mit einer Fähre zur S-Bahn gelangt.[adsense_ia]

Variante 3: Wirklich den ganzen Tag (~5 bis 7 Stunden)

Wer Lust auf eine „richtige“ Wanderung hat, sollte sich die Etappe 2 des Malerweges genauer anschauen. Diese führt von Stadt Wehlen über eine Strecke von rund 13 km vorbei an der Bastei weiter nach Hohnstein. Meiner Meinung nach ist es jedoch besser die Strecke andersherum zu laufen, da man aus der Stadt Wehlen wesentlich besser wieder weg kommt. Damit kommt man nicht in die Verlegenheit, eventuell den letzten Bus in Hohnstein zu verpassen.

So fährt man beispielsweise wieder mit der S2 von Dresden, aber diesmal nur bis Pirna. Von dort fährt die Buslinie 257 (Richtung Sebnitz) bis Hohnstein Markt. Mit der Fahrplanauskunft des VVO lässt sich schnell eine Verbindung finden.

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