Persepolis Vogel

Persepolis und Pasargadae – Antike im Iran

Einmal im Iran darf man sich die beiden atemberaubenden historischen Stätten mit den komplizierten Namen Persepolis und Pasargadae auf keinen Fall entgehen lassen. Letzteres kann ich bis heute noch nicht schreiben, ohne vorher Google zu befragen. Optimaler Ausgangspunkt für einen Tagesausflug zu beiden Orten ist Shiraz. Am Morgen sucht man sich dort einen sympatisch aussehenden Taxifahrer und testet sein persönliches Verhandlungsgeschick aus. Aus Gesprächen mit anderen Reisenden wusste ich, dass 2 Mio. Rial (ca. 50 Euro) ein angemessener Preis sind. Darauf habe ich mich mit meinem Fahrer nach ein paar Minuten auch einigen können. Ein klein wenig schwierig hat es sich aufgrund der fehlenden Englischkenntnisse des Kollegen schon gestaltet. Mit Händen, Füßen, Stift und Papier war aber alles kein großes Problem.

Schon die reine Fahrtzeit beträgt für die gesamte Tour ungefähr 4 Stunden. Daher sollte man an ausreichend Wasser und etwas zu Essen denken. In Persepolis gibt es außerdem die Möglichkeit Getränke und Snaks zu erwerben.

Wandrelief in Persepolis, Iran
Wandrelief in Persepolis

Persepolis

Vom Taxifahrer wird man direkt am Eingang ausgeladen. Die Eintrittskarten sind wie überall im Iran für Touristen wesentlich teurer, aber mit 150.000 Rial (~3,80 Euro) trotzdem nicht der Rede wert. Hier ist außerdem zu beachten, dass Rucksäcke und Taschen am Eingang abgegeben werden müssen. Für den Besuch sollte man mindestens 2 Stunden einplanen. Mir persönlich erschien das aber zu wenig und ich wäre gern länger geblieben. Beispielsweise habe ich es nicht geschafft einen Blick in das zugehörige Museum zu werfen und auch nicht jede Ruine konnte ich aus nächster Nähe bestaunen. Wirklich Interessierte sollten sich 3 Stunden Zeit nehmen, um nicht in Hektik verfallen zu müssen.

Großes Tor in Persepolis, Iran
Großes Tor in Persepolis

Pasargadae

Pasargadae wirkt, vor allem aus Persepolis kommend, enttäuschend leer. Einen Besuch ist es aber auf jeden Fall wert. Allerdings sollte man nicht den gleichen Fehler wie ich begehen: Wie in Persepolis habe ich mich am Eingangstor absetzen lassen, jedoch unsere Rückfahrt schon für eine Stunde später verabredet. Die Zeit scheint für die Menge der Sehenswürdigkeiten absolut angemessen. Diese befinden sich aber in so einem großen Abstand zueinander, dass man in der Stunde unmöglich alles sehen kann. Besser also, man lässt sich vom Taxifahrer für wenige Euro mehr durch das Gelände fahren oder aber man hat wie ich etwas Glück und wird von ein paar freundlichen Iranern chauffiert.

Grabmal Kyros II in Pasargadae, Iran
Grabmal Kyros II in Pasargadae

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